Wissenschaftsministerium - EU Forschungsprojekt zum Demografischen Wandel und zu Auswirkungen der Corona-Krise

Faßmann: EU-Forschung zum Demografischen Wandel und zu Auswirkungen der Corona-Krise

Im Rahmen der internationalen Joint Programming Initiative „More Years, Better Lives“ (kurz JPI MYBL), wurde ein Aufruf zur Einreichung von Forschungsprojekten gestartet, die Auswirkungen des Demografischen Wandels auf die Beziehung unter den Generationen auch unter dem Eindruck der Corona-Pandemie erforschen sollen.

„Der Demografische Wandel wirkt sich auf ganz Europa aus. Steigende Lebenserwartung und sinkende Geburtenraten verändern Familiengrößen und -strukturen sowie das Arbeitsleben nachhaltig. Wirtschaftlicher, politscher und ökologischer Druck verursachen neue Migrationsmuster innerhalb des Kontinents. Diese Veränderungen erhöhen einerseits bestehende Ungleichheiten und generieren andererseits auch neue Chancen. Die Joint Programming Initiative MYBL versucht herauszufinden, wer in welchem Ausmaß vom Demografischen Wandel profitiert und wer mit Nachteilen zu kämpfen hat“, so Wissenschaftsminister Heinz Faßmann.

Die vielfältigen Auswirkungen der Corona-Krise auf das Zusammenleben der Generationen werden ebenfalls berücksichtigt. Österreich beteiligt sich durch Mittel des BMBWF mit 386.000 Euro an der Ausschreibung und kann damit zwei österreichische Projektbeteiligungen finanzieren.
Quelle und Details BMBWF Presseinfo

Wissenschaftsministerium und AQ Austria schaffen bürokratische Entlastung für die Hochschulen

Bürokratische Entlastung ist angesagt. Hochschulen haben deshalb 5 Monate länger Zeit für den Jahresbericht. Da die Hochschulen in der Corona-Krise erfolgreich auf distance learning umgestellt haben, treffen das Wissenschaftsministerium und die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria) gemeinsam Maßnahmen zur Entlastung der Hochschulen in der Umsetzung der Qualitätssicherung.

Die Frist des gesetzlich verpflichtenden Jahresberichts der Fachhochschulen und Privatuniversitäten an die AQ Austria soll um 5 Monate – von Ende Mai 2020 auf Ende Oktober 2020 – verlängert werden. Damit wird den Hochschulen in dieser herausfordernden Zeit mehr Flexibilität gegeben, Ressourcen zeitpunktbezogen einzusetzen. Begutachtungen und Beratungen werden zudem von der AQ Austria mittlerweile weitgehend virtuell und flexibel durchgeführt, die Antragsstellung wurde vereinfacht sowie Kosten für die Hochschulen reduziert.
Quelle und Details BMBWF Presseinfo

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung

Die Namen und Zuständigkeitsbereiche der einzelnen Bundesministerien in Österreich sind im Bundesministeriengesetz geregelt. Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung ist zuständig für Schulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen in Österreich.

Auf internationaler Ebene vertritt das Ministerium die Interessen des Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsstandortes Österreich. Ein Ziel des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung ist die Forcierung von Forschung, Technologie und Innovation. Die Aufgaben des Ministeríums werden von den einzelnen Sektionen mit den Schwerpunkten Bildung, Wissenschaft und Hochschulen, sowie Forschung wahrgenommen.

Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung ist Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann.

Externe Links:

Website Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung
RIS Gesamtabfrage Bundesministeriengesetz

Bild: Martin Lusser/BMBWF
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung.
Präsentation Überarbeitetes Förderprogramm Lehre mit Matura

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung

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