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Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung
Aktualisiert: vor 1 Minute 49 Sekunden

Coronavirus: Zwei weitere bestätigte Coronavirus-Erkrankungen

Mi, 04/01/2020 - 23:30

In Innsbruck bestätigten sich heute im Laufe des späten Nachmittages bzw. Abends zwei weitere Coronavirus-Erkrankungen: Eine 21-Jährige spanische Studentin wurde positiv getestet – sie ist am Coronavirus erkrankt. Die Frau wurde bereits abgesondert und unter Quarantäne gestellt, die weiteren behördlichen Erhebungen laufen bereits.

Ebenfalls ein positives Ergebnis zeigte sich infolge der Untersuchung eines Mannes, der an einer Erasmus-StudentInnen-Feier teilnahm. Diese fand am Montag, 2. März, in der „Claudiana“ in der Innsbrucker Altstadt statt. Auch jene Norwegerin, deren Coronavirus-Erkrankung am Freitag bekannt wurde, nahm an der Feier teil. „Personen, die das Erasmus-Fest besucht haben, wurden vonseiten der Universität umgehend bereits am Wochenende informiert, dass eine am Coronavirus erkrankte Person am Fest teilnahm. Sie sind angehalten, in den kommenden 14 Tagen – beginnend mit dem Tag der Feier – auf ihren Gesundheitszustand zu achten. Wenn Personen, die die Feier besuchten, entsprechende Symptome aufweisen, sollen sie sich telefonisch bei der Gesundheitsberatung unter 1450 melden, um eine ärztliche Erstabklärung durchzuführen. Der direkte Weg in eine Ordination ist jedenfalls zu vermeiden, um gegebenenfalls nicht andere Menschen anzustecken“, so Landessanitätsdirektor Franz Katzgraber.

Maßnahmen an Universität Innsbruck

An der Universität Innsbruck wurden zudem Maßnahmen zur bestmöglichen Unterbindung einer Virusverbreitung getroffen: Die am Coronavirus erkrankte Studentin aus Norwegen besuchte in der vergangenen Woche auch Lehrveranstaltungen an der Universität Innsbruck. In Abstimmung mit der Landessanitätsdirektion und der Universität wurden die jeweiligen LehrveranstaltungsleiterInnen sowie Studierende der betroffenen Lehrveranstaltungen umgehend informiert. Sie werden angehalten, sich vorsorglich zur Sicherheit für 14 Tage zu isolieren und ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten. Die Durchführung der betroffenen Lehrveranstaltungen vor Ort wurde abgesagt.

Dass diese Frau aus Norwegen am Coronavirus erkrankt ist, wurde ebenso wie zwei weitere Fälle von aus Norwegen stammenden Personen am Freitag bekannt. „Auch wenn die drei erkrankten Personen aus Norwegen wie alle bisherigen Coronavirus-Fälle in Tirol milde Symptome aufweisen, ist es wichtig, dass wir weiterhin im Rahmen der behördlichen Abklärungen routinemäßig umfassende Erhebungen zu Kontaktpersonen durchführen. Es geht darum, Infektionsketten möglichst genau zu rekonstruieren“, erklärt Landessanitätsdirektor Katzgraber.

Anzahl der Genesenen auf 226 gestiegen, ein weiterer Toter

vor 2 Stunden 56 Minuten

Tirol verzeichnet insgesamt 226 genesene Personen. Ein 86-jähriger Mann mit einer Vorerkrankung, der positiv auf eine Coronaerkrankung getestet wurde, ist am Bezirkskrankenhaus Kufstein verstorben. Damit ist die Anzahl der gestorbenen PatientInnen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, auf insgesamt zehn gestiegen ist.

Hinweis: Die Zahlen des Dashboards, das vom Gesundheitsministerium betrieben wird, sind nach wie vor nicht vollständig aktualisiert. Aus diesem Grund stellt das Land Tirol folgend jene Zahlen zur Verfügung, die die Landeswarnzentrale führt:

  • Positive Coronavirus-Testergebnisse: 1.890
  • Zahl der mittlerweile genesenen Personen: 226
  • Zahl der verstorbenen Personen: 10
  • Zahl der bisher in Tirol durchgeführten Testungen: 15.803
  • Zahl der durchgeführten Testungen, für die ein Ergebnis vorliegt: 14.048
  • Zahl der noch in Auswertung befindlichen Testungen: 1.755
Bezirkszahlen der positiven Testungen im Überblick:
  • Innsbruck: 304
  • Innsbruck-Land: 244
  • Landeck: 416
  • Imst: 162
  • Lienz: 81
  • Kufstein: 269
  • Schwaz: 185
  • Kitzbühel: 194
  • Reutte: 32

Bei drei weiteren Personen wird die gesicherte Bezirkszuordnung derzeit abgeklärt.

Testungen Österreich: Zahl der durchgeführten Testungen, für die ein Ergebnis vorliegt: 42.750 Stand: Samstag, 28. März 2020, 8 Uhr

Coronavirus-Erkrankungen in vier Altersheimen im Bezirk Imst

vor 5 Stunden 47 Minuten

In den Altersheimen von Silz, Nassereith und Längenfeld sowie im Betagtenheim Imst im Bezirk Imst wurden insgesamt sieben Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Bereits seit 24. März hat man in den Altenheimen des Bezirks Imst vorausschauende Testungen beim Pflegepersonal vorgenommen, wodurch die fünf Fälle auf der BetreuerInnenseite bereits frühzeitig entdeckt werden konnten.

Die sieben positiven Fälle verteilen sich folgendermaßen:

• Betagtenheim Imst – ein dort tätiger Zivildiener wurde positiv getestet, weitere Vorsorgemaßnahmen sind im Laufen

• Altersheim Silz – eine dort tätige Praktikantin wurde positiv getestet. Sie befindet sich in Heimquarantäne.

• Altersheim Via Claudia Nassereith – zwei Pflegepersonen und zwei Heiminsassen wurden positiv getestet. Die zwei Pflegepersonen befinden sich zuhause in Quarantäne. Die zwei Heimbewohner werden im Heim als Quarantänepatienten versorgt. Weitere Vorsorgemaßnahmen sind im Laufen

• Altersheim Längenfeld – eine Pflegeperson wurde positiv getestet. Sie befindet sich zuhause in Quarantäne.

„Seit dem 23. März haben wir strikte Vorsichtsmaßnahmen für unsere Alten- und Pflegeheime im Bezirk getroffen. So hat unser Personal bereits mit Schutzmantel, Schutzbrille, Mundschutz und Handschuhen gearbeitet – sowohl zum Eigenschutz als auch zum Schutz der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner“, betont die zuständige Amtsärztin.

Nach Bekanntwerden der Fälle wurden alle Bereiche in den vier Häusern, in denen das positiv getestete Pflegepersonal als auch die Heiminsassen unterwegs waren, einer speziellen Desinfektion unterzogen, um jedwede Ansteckungsgefahr zu vermeiden.

Altenheim Lienz: 13 Personen positiv

Im Altenheim Lienz wurden elf HeiminsassInnen und zwei Personen des Pflegepersonals positiv auf das Coronavirus getestet. Alle Personen wurden auf der bereits vorher eingerichteten Isolierstation des Heimes untergebracht und werden hier unter Beachtung strengster Vorsichtsmaßnahmen stationär versorgt.

Ausreisemanagement aus Quarantänegebieten in enger Abstimmung mit Bundesministerien läuft an

vor 7 Stunden 3 Minuten

Mit heutigem Samstag startete das mit dem Außen-, Gesundheits- und Innenministerium eng abgestimmte Ausreisemanagement von ausländischen SaisonarbeiterInnen, die sich bis dato in den Quarantänegebieten im Paznauntal und in St. Anton aufgehalten haben. Dabei tritt das Außenministerium mit den jeweiligen Herkunftsländern in Kontakt. Dieser Vorgang erfolgt in enger Absprache mit dem Gesundheits- und Innenministerium. Damit wird eine geordnete Ausreise von ausländischen MitarbeiterInnen, die sich in den letzten zwei Wochen in den Quarantänegebieten aufhalten mussten, sichergestellt. „Die Verantwortung, die jeweiligen Zustimmungen der Heimatländer einzuholen und die Ausreise mit den Konsulaten und Botschaften zu koordinieren, liegt beim Bund. Einige Heimatländer sind mittlerweile aktiv mit den österreichischen Behörden in Verbindung getreten, um eine Ausreise ihrer StaatsbürgerInnen unter den von den Behörden erstellten Bedingungen zu bewerkstelligen“, informiert Landesamtsdirektor Herbert Forster.

Demnach konnten heute etwa 260 britische Personen – die meisten davon sind SaisonarbeiterInnen aus den Quarantänegebieten Paznauntal und St. Anton – über den Innsbrucker Flughafen mit zwei Flugzeugen in ihre Heimat ausreisen. Alle ausreisenden Personen wurden via Formular erfasst. Eine Kopie dieses Formulars wird den jeweiligen Gesundheitsbehörden am Hauptwohnsitz dieser Personen übermittelt. Die britischen StaatsbürgerInnen wurden mit Bussen und einer Polizeieskorte unter Einhaltung strenger Hygiene- und Sicherheitsvorgaben zum Innsbrucker Flughafen gebracht.

Vorbereitungen des Ausreisemanagements für InländerInnen läuft ebenso auf Hochtouren

Auch für inländische Personen wird das Ausreisemanagement derzeit in enger Abstimmung mit dem Gesundheits- und dem Innenministerium vorbereitet. Sobald die letzten Voraussetzungen hierfür final geklärt sind, werden die Betroffenen vor Ort schnellstmöglich informiert und auch ihre Ausreise unter Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen und in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden in ihren Heimatbezirken umgehend vorbereitet.

Psychologische Unterstützung für TirolerInnen in Corona-Krisenzeit

vor 9 Stunden 33 Minuten

Seit elf Tagen stehen PsychotherapeutInnen und PsychologInnen der Tiroler Bevölkerung über die Corona-Sorgen-Hotline zur Verfügung. „Die telefonische Beratung wird gut angenommen – wir verzeichnen rund 55 Anrufe pro Tag“, informieren Soziallandesrätin Gabriele Fischer und Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg und betonen, dass es dennoch ausreichend freie Kapazitäten gibt: „Wir ermutigen alle Tirolerinnen und Tiroler dazu, die Hilfe während dieser schwierigen Zeit anzunehmen, um professionelle Unterstützung zu erhalten. Wir agieren im Bewusstsein dessen, dass die Corona-Krise viel von jeder und jedem Einzelnen abverlangt und dies auch weiterhin tun wird.“

50 Personen stehen den AnruferInnen der Hotline zur Verfügung, die bei Bedarf an weitere 200 ExpertInnen weiterverweisen. „Die Ausnahmesituation ist eine große Belastung für viele Menschen“, weiß LRin Fischer. „Die Hotline ist eine Anlaufstelle, wo sie sowohl jemanden zum Reden haben, aber auch professionelle Unterstützung in dieser herausfordernden Zeit erhalten.“

LR Tilg ist überzeugt, dass „die Fragen und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger mehr werden – diese reichen von gesundheitlichen Bedenken über Existenzängste bis hin zur ‚Decke, die auf den Kopf fällt‘, wodurch ein starker psychologischer Stress entsteht. Deshalb appelliere ich an die Bevölkerung, diese Hilfe anonym in Anspruch zu nehmen und das Gespräch mit den Expertinnen und Experten zu suchen.“

„Wir alle müssen derzeit viele Belastungen auf uns nehmen. Deshalb bin ich sehr dankbar, dass das Land Tirol die Hotline innerhalb kürzester Zeit einrichten konnte, die sich jetzt schon sehr bewährt hat. Mit jedem Gespräch, wodurch Menschen geholfen werden konnte, bewährt sich diese Hotline“, sagte Christian Haring, Ärztlicher Leiter des Krankenhauses Hall.

„Aufgrund der derzeit geforderten sozialen Distanzierung können bei Menschen Symptome einer psychischen Überforderung vermehrt auftreten. Akut psychiatrische Patientinnen und Patienten wurden vor der Krise in den psychiatrischen Abteilungen der Krankenhäuser Innsbruck, Hall, Kufstein und Lienz und in den internistischen Abteilungen in Zams, Reutte und St. Johann betreut. Aufgrund der Mobilisierung von Infektionsbetten in Akutkrankenanstalten ist eine weitere Stärkung der psychosozialen Versorgung notwendig", so LR Tilg.

Zur Stärkung der psychosozialen Versorgung finden derzeit intensive Gespräche mit der Geschäftsführung der Reha Sonnenpark Lans statt. In der Einrichtung stehen 100 Betten für psychisch beeinträchtigte PatientInnen, die einer allgemeinmedizinischen, psychotherapeutischen Behandlung bedürfen, zur Verfügung. Eine enge Zusammenarbeit mit den Tirol Kliniken, den stationären Psychiatrien in Tirol, den niedergelassenen FachärztInnen und den PsychotherapeutInnen sei dabei besonders wichtig, so LR Tilg.

„Es ist nie zu spät, um Hilfe zu bekommen und anzunehmen“, sagte Barbara Haid, Vorsitzende des Tiroler Landesverbands für Psychotherapie. „Wir können mit der Hotline viele Ängste und Sorgen der Tirolerinnen und Tiroler über die Hotline abfangen. Für all jene, die mehr Unterstützung benötigen, bietet der Landesverband mit seinem Netzwerk von 700 Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten mit Zweigstellen in allen Bezirken ihre Hilfe an.“ Die Therapie läuft derzeit hauptsächlich über Telefon und Internet und wird von den jeweiligen Krankenversicherungsträgern rückerstattet.

Die Hotline ist von 8 bis 20 Uhr unter der Nummer 0800 400 120 erreichbar.

 

 

Korrektur: Ein Todesfall im Bezirk Kufstein hatte keine Vorerkrankungen

vor 12 Stunden 32 Minuten

Das Land Tirol hat gestern Abend drei weitere Todesfälle in Verbindung mit Coronavirus-Erkrankungen bekanntgegeben und dabei kommuniziert, dass es sich bei zwei Personen um ein Ehepaar aus Brandenberg im Bezirk Kufstein handelt, die betagt waren, positiv auf eine Coronaerkrankung getestet wurden und beide Vorerkrankungen hatten. Hier muss korrigiert werden, dass im Gegensatz zu ihrem Mann die Frau keine Vorerkrankungen aufwies. Sie verstarb wie ihr Mann am BKH Kufstein.

Eine weitere Person, eine ebenso betagte Frau aus dem Bezirk Landeck, wurde auch auf Corona positiv getestet, wies Vorerkrankungen auf und verstarb im Krankenhaus Zams. Damit sind es derzeit insgesamt neun Personen in Tirol, die mit dem Coronavirus infiziert waren und verstorben sind.

Die Zahlen des Dashboards, das vom Gesundheitsministerium betrieben wird, wurden heute Morgen noch nicht vollständig aktualisiert. Sobald das Gesundheitsministerium das Dashboard aktualisiert hat, stellt das Land Tirol ein weiteres Zahlenupdate zur Verfügung.

Abklärungen der Gesundheitsbehörden

Fr, 03/27/2020 - 21:41

Nachdem die Gesundheitsbehörden Kenntnis davon erlangt haben, dass zwei im Nachhinein positiv auf das Coronavirus getestete Männer aus dem Bezirk Kitzbühel vom 10. bis 15. März bereits mit grippeähnlichen Symptomen in der Skihütte „Alte Mittel“ in Westendorf tätig waren, startet die Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel nun einen öffentlichen Aufruf. „Da man von einer Inkubationszeit von 14 Tagen ausgeht, sollen alle Personen, die sich von 10. März bis zur Schließung des Betriebs am 15. März 2020 in der Lokalität ‚Alte Mittel‘ aufgehalten haben, auf ihren Gesundheitszustand achten. Wenn bei betroffenen Personen seit dem 10. März Symptome aufgetreten sind, sollten diese umgehend die Gesundheitsberatung 1450 oder die Gesundheitsbehörden in ihren Heimatländern kontaktieren“, informiert Bezirkshauptmann Michael Berger. Da einer der beiden Männer am 12. März außerdem die „Karatbar“ in Westendorf besuchte, erstreckt sich der Aufruf auch auf Personen, die sich am selben Tag in dieser Bar befunden haben.

„Wir tun alles, um die Kontaktpersonen und Zusammenhänge bestmöglich aufzuklären. Wir treten auch mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gastronomiebetriebe in Verbindung“, so der Bezirkshauptmann. Für Anfragen steht die Hotline der BH Kitzbühel unter der Nummer 05356 62 131 80 63 63 von 7 bis 20 Uhr zur Verfügung.

Die Gesundheitsbehörden weisen einmal mehr darauf hin, dass es unter anderem auch für InhaberInnen von Gast- und Schankbetrieben bei meldepflichtigen Erkrankungen, zu denen auch das Coronavirus zählt, eine gesetzliche Verpflichtung gibt, Erkrankungen zu melden. In den letzten Tagen konnten gewisse Zusammenhänge seitens der Gesundheitsbehörden erst nach Rückmeldungen aus der Bevölkerung und nach darauffolgend nochmaligen Nachgehen der Gesundheitsbehörden aufgeklärt werden. Das Land Tirol weist ausdrücklich darauf hin, dass LokalbesitzerInnen bei Nichtanzeige einer meldepflichtigen Krankheit eine Anzeige nach dem Epidemiegesetz droht.

Anzahl der Genesenen auf 194 gestiegen, drei weitere Tote

Fr, 03/27/2020 - 19:42

• Positive Coronavirus-Testergebnisse: 1.800

• Davon wieder genesen: 194

• Zunahme von heute, 8.30 Uhr bis heute, 20 Uhr: 111 Personen

• Zahl der verstorbenen Personen: 9

• Zahl der bisher in Tirol durchgeführten Testungen: 14.286

• Zahl der durchgeführten Testungen, für die ein Ergebnis vorliegt: 11.899

• Zahl der noch in Auswertung befindlichen Testungen: 2.387

 

Bezirkszahlen der seit Ausbruch der Coronaerkrankungen positiven Testungen im Überblick:

• Innsbruck: 282

• Innsbruck-Land: 226

• Landeck: 534

• Imst: 140

• Lienz: 62

• Kufstein: 205

• Schwaz: 157

• Kitzbühel: 166

• Reutte: 28

 

Testungen Österreich

Zahl der durchgeführten Testungen, für die ein Ergebnis vorliegt: 39.552

Stand: Freitag, 27. März 2020, 8 Uhr

Hinweis:

Um Missverständnissen bestmöglich vorzubeugen, kommuniziert das Land Tirol exakt jene Zahlen, die zum jeweilig angegebenen Zeitpunkt auch das Dashboard des Gesundheitsministeriums ausgibt. Nach einem erfolgten EDV-Abgleich deckt sich die Datenlage des Bundes mit der Datenlage des Landes Tirol.

Drei weitere Todesfälle in Tirol

Heute, Freitag, wurden drei weitere Todesfälle bekannt. Bei zwei Personen handelt es sich um ein Ehepaar aus Brandenberg im Bezirk Kufstein. Beide waren knapp 80 Jahre alt, hatten Vorerkrankungen und galten als Hochrisikopatienten. Sie wurden am BKH Kufstein behandelt, wo sie auch verstarben. Die dritte Person war eine Frau und stammt aus Landeck. Sie war ebenfalls knapp 80 Jahre alt, hatte Vorerkrankungen und verstarb im Krankenhaus Zams. Damit sind es derzeit insgesamt neun Personen in Tirol, die nachweislich wegen dem Coronavirus verstorben sind.

Hotline 1450 am besten zwischen 12 und 16 Uhr kontaktieren

Die Gesundheitshotline 1450 verzeichnet derzeit rund 1.400 Anrufe am Tag, die sich vor allem auf den Vormittag und den Abend konzentrieren. Zwischen 12 und 16 Uhr erfolgen weniger Anrufe. Die Leitstelle Tirol bittet deshalb, die Nummer 1450 zukünftig insbesondere in diesem weniger frequentierten Zeitraum zu nutzen.

Coronavirus: Maßnahmen für die Wirtschaft in Tirol

Fr, 03/27/2020 - 14:49

Die aktuelle Coronavirus-Pandemie stellt die gesamte Gesellschaft vor eine enorme Herausforderung, die alle Lebensbereiche umfasst. Dabei geht es auch um die Auswirkungen der Krise auf die Tiroler Wirtschaft. Um diese bestmöglich abzufedern, trifft das Land Tirol in enger Abstimmung mit dem Bund verschiedene Maßnahmen. Ergänzend zur Kurzarbeitsregelung und dem Härtefallfonds des Bundes stellt das Land Tirol selbst ein 400 Millionen Euro-Maßnahmenpaket mit Sofortmaßnahmen und längerfristigen Konjunkturmaßnahmen zur Verfügung. „Der Wirtschaftsstandort Tirol befindet sich heute in einer komplett unerwarteten Situation, die noch vor wenigen Wochen völlig undenkbar gewesen wäre. Wir müssen uns daher jetzt auf diese Negativentwicklung einstellen und gleichzeitig besonnen und entschlossen gegensteuern. Nur so können wir auch die wirtschaftlichen Folgen dieser Situation bewältigen“, betont LH Günther Platter.

Größte Krise seit dem Zweiten Weltkrieg

Feststehe, dass Tirol zumindest eine sehr gute Ausgangsposition hatte, da seit November 2015 die Arbeitslosigkeit kontinuierlich zurückgegangen sei und sich die wirtschaftliche Situation immer weiter verbessert habe. „Trotzdem wird die gegenwärtige Krise alles in den Schatten stellen, was wir seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erlebt haben. Aber: Wenn wir alle zusammenstehen, können wir die Krise meistern“, so LH Platter. Als Exportland sei Tirol auch von den Entwicklungen in den Nachbarstaaten abhängig, die man genau beobachte.

Es sei bemerkenswert, so LHStvin Ingrid Felipe, wie schnell die Coronakrise alle Bereiche des Lebens verändert habe: „Unsere Welt wurde in den letzten drei Wochen auf den Kopf gestellt. Die Gesellschaft insgesamt ist nun extrem gefordert. Die Gesundheit der Menschen steht selbstverständlich über allem. Gleichzeitig werden nun unsere Wirtschaft, die Betriebe und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aber auch die Konsumentinnen und Konsumenten massiv getroffen.“ LHStvin Felipe appelliert daher, „möglichst regionale Waren einzukaufen um dadurch die Tiroler Wirtschaft direkt zu unterstützen.“ Gleichzeitig solle man auch achtsam bleiben und sich vor BetrügerInnen schützen, die in krimineller Absicht die momentane Situation ausnützen.

Gemeinsame Stärkung des Wirtschaftsstandortes Tirol

Von den Auswirkungen der Corona-Krise sind zahlreiche Branchen der heimischen Wirtschaft betroffen. Viele haben auf Grund der aktuellen Situation einen Totalausfall erlitten, andere beklagen starke Umsatzrückgänge. Daneben gibt es dennoch viele Betriebe, in denen gearbeitet wird und die das Wirtschaftssystem derzeit am Laufen halten. Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf: „Die Wirtschaft ist ein eng verzahntes System – nicht nur über Ländergrenzen, sondern auch über Branchengrenzen hinweg. Durch die weltweite Epidemie wird die Situation jeden Tag schwieriger, da dies direkte Auswirkungen auf Lieferketten und die Auftragslage hat.“ Wichtig sei der Zusammenhalt innerhalb der Tiroler Bevölkerung und die gemeinsame Stärkung des Standortes Tirol. Man müsse jeweils die individuellen Situationen der Unternehmen beurteilen und schnell unterstützen, wo dies notwendig ist.

„In den vergangenen Wochen halten wir einen intensiven Kontakt zu Unternehmerinnen und Unternehmern und konnten auch bereits einige individuelle Probleme lösen“, so LRin Zoller-Frischauf. Die Beratung der Betriebe erfolge immer in enger Abstimmung mit der Wirtschaftskammer Tirol. Ein Dank gelte an dieser Stelle insbesondere den MitarbeiterInnen der Wirtschaftskammer, die in den vergangenen Wochen im Dauereinsatz sind. „Letztlich hängen die Auswirkungen sehr stark von der Dauer der Gesundheitskrise ab. Und je schneller wir die Corona-Pandemie bewältigen, desto schneller kann sich auch unsere Wirtschaft wieder nachhaltig erholen. Dafür tun wir jetzt alles, was in unserer Macht steht“, so die Wirtschaftslandesrätin.

Auch Christoph Walser, Präsident der Wirtschaftskammer Tirol, betont, dass eine derartige Situation für die Tiroler Wirtschaft noch nie da war. Man arbeite Tag und Nacht daran, UnternehmerInnen wie auch MitarbeiterInnen zu beraten, zu unterstützen und ihnen ihre Sorgen zu nehmen. Knapp 20.000 Anrufe habe die Tiroler Wirtschaftskammer in den letzten Tagen abgearbeitet, ebenso eine Vielzahl an Anfragen per E-Mail. „Wir müssen jetzt alle zusammenstehen. Es geht darum, den Unternehmerinnen und Unternehmern und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu helfen und so viele Arbeitsplätze wie möglich abzusichern. Ein Dank geht an dieser Stelle auch an die Tiroler Landesregierung, die sich auch in der aktuellen Krise einmal mehr als verlässlicher Partner der Wirtschaft präsentiert“, so Walser.

Liquidität der Unternehmen zentral

Das Wichtigste für die Wirtschaft sei die Aufrechterhaltung der Liquidität, so die Wirtschaftslandesrätin. „Die Unternehmen müssen Geld zur Verfügung haben, damit sie Mieten, Betriebskosten sowie Löhne und Gehälter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zahlen können“, erklärt LRin Zoller-Frischauf. Da gebe es seitens des Bundes viele Maßnahmen, von Steuer- und Sozialversicherungsstundungen bis zu Kurzarbeit, Haftungsgarantien und Überbrückungsfinanzierungen. Seitens des Landes unterstütze man zusätzlich etwa mit Zinszuschüssen von bis zu 1,5 Prozent für Kredite mit Bundeshaftung. Das Land Tirol hat dafür bis zu 10 Millionen Euro vorgesehen.

Härtefallfonds des Bundes

Der Härtefallfonds des Bundes, der insbesondere Ein-Personen-UnternehmerInnen helfen soll, wurde am gestrigen Donnerstag vorgestellt. Ab heute, 17 Uhr, können entsprechende Anträge bei der Wirtschaftskammer Tirol eingebracht werden. „Der Härtefallfonds ist eine ‚Erste Hilfe‘ für die Unternehmerinnen und Unternehmer persönlich, nicht für das Unternehmen an sich. Die Bearbeitung der Anträge soll rasch vonstattengehen, damit kommende Woche dann das Geld an die Betroffenen fließen kann“, so Walser. Österreichweit rechne man mit rund 70.000 Anträgen. Seitens des Landes werde man sich genau ansehen, ob und wo hier auch Lücken bleiben, um diese dann gegebenenfalls mit Landesgeldern zu schließen, so LRin Zoller-Frischauf. Nächste Woche folgen seitens des Bundes Details zu einem eigenen Notfallfonds, der 15 Milliarden Euro umfasst und wiederum kleine und mittlere Betriebe unterstützen soll.

Folgekosten der Krise abfedern

Christian Keuschnigg, Direktor des Wirtschaftspolitischen Zentrums und Professor für Nationalökonomie an der Universität St. Gallen sieht in den teils bereits umgesetzten und geplanten wirtschaftspolitischen Maßnahmen gute Ansätze, um die Krise mit möglichst geringen Schäden zu überstehen. „Es geht darum, die Kosten und die Schuldenlast möglichst breit und fair zu verteilen, das ist gesamtwirtschaftlich sehr wichtig. Denn hohe Folgekosten wird es geben. Jedenfalls muss die Liquidität der Unternehmen gesichert werden, um den drohenden Wirtschaftseinbruch abzufedern“, so Keuschnigg. Österreich und Tirol sind laut Keuschnigg im europaweiten Vergleich relativ gut gerüstet. Man müsse jedenfalls die Voraussetzungen schaffen, um die Wirtschaft nach der Krise wieder hochzufahren und in Zukunft auch verstärkt in die Krisenfestigkeit der Wirtschaft investieren.

Bedarfsgerechte Fahrpläne und Kapazitäten im Öffentlichen Verkehr

Fr, 03/27/2020 - 13:14

Am Montag, den 30. März treten weitere Fahrplananpassungen bei Bus und Bahn in Tirol in Kraft. Das Land Tirol setzt gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Tirol und den Verkehrsunternehmen alles daran, den öffentlichen Verkehr auch weiterhin für die Bevölkerung aufrechtzuerhalten. Als Basis für die Änderungen dienen Fahrgastzählungen und Rückmeldungen der Fahrgäste.

Mobilitätslandesrätin LHStvin Ingrid Felipe: „Durch die direkten Rückmeldungen der KundInnen und die laufende Abstimmung der Verkehrsunternehmen mit dem VVT adaptieren wir das Angebot im öffentlichen Verkehr laufend. Dabei wird insbesondere darauf geachtet, dass die Fahrgäste den Gesundheitsabstand einhalten können und die MitarbeiterInnen in den Fahrzeugen bestmöglich geschützt sind.“

Fahrgastzählungen und KundInnen-Rückmeldungen

Der VVT führt gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen Fahrgastzählungen durch, um entsprechende Auslastungen in den Fahrzeugen konkret festzustellen, auf diese dann auch schnellstmöglich reagiert werden kann. Das Feedback der Fahrgäste ist besonders auch in dieser Zeit ein weiterer wichtiger Input, um die richtigen Maßnahmen setzen zu können. Basierend auf den Ergebnissen der Zählungen und der Rückmeldungen von Fahrgästen, passt der VVT gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen die Regiobuslinien und Regiozüge in Tirol ab Montag, 30. März erneut dem aktuellen Bedarf entsprechend an.

Weitere Anpassungen bei den Regiozügen
  • REX 5307 Landeck – Innsbruck: Der Regiozug mit Abfahrt in Landeck um 05:04 Uhr und Ankunft in Innsbruck um 6:10 Uhr wird ab Montag, 30. März auf 300 Plätze verdoppelt.
  • REX 5363 Landeck – Innsbruck: Auch der Regiozug mit Abfahrt in Landeck um 06:13 Uhr und Ankunft in Innsbruck um 7:23 Uhr wird ab Montag, 30. März verstärkt und bietet somit 444 Plätze statt bisher 150.
  • REX 5366 Innsbruck – Landeck: Der Regiozug mit Abfahrt in Innsbruck um 19:20 Uhr und Ankunft in Landeck um 20:24 Uhr wird ab Montag, 30. März zusätzlich von Montag bis Freitag mit 444 Sitzplätzen fahren.
Maßnahmen zum Schutz der Fahrgäste und des Personals in den Regiozügen

Aufgrund der notwendigen Anpassungen bezüglich des gebotenen Sicherheitsabstandes wurden in den Triebwagen als Erstmaßnahme die direkt an die Führerstände anschließenden Sitzreihen abgesperrt. Dadurch sollte eine Lenkung der Fahrgäste und bestmöglicher Schutz des Personals erreicht werden. In den 37 Talent-Triebwagen der ÖBB in Tirol werden diese temporäreren Maßnahmen in den nächsten Tagen laufend durch entsprechende Bodenbeklebungen ersetzt. Piktogramme werden darauf hinweisen, den Sicherheitsabstand einzuhalten und die Sitzreihen werden so wieder verfügbar gemacht.

Weitere Anpassungen bei den Regiobussen
  • Zillertal: Die Regiobuslinie 8334 wird ab Montag, 30. März bis auf weiteres eingestellt.
  • Achensee: Die Regiobuslinie 8336 wird bis auf die Frühfahrten für die PendlerInnen ab Montag, 30. März bis auf weiteres eingestellt. Abends ergeben sich durch die Linie 8332 Möglichkeiten für den Heimweg der PendlerInnen.
  • Stadtbus Kufstein: Auf den Linien 1, 2 und 3 wird beginnend mit nächster Woche samstags ganztägig ein Stundentakt angeboten. Von Montag bis Freitag bleibt die Regelung so bestehen, dass bis 9 Uhr der 20-Minutentakt aufrechterhalten wird und anschließend auf einen Stundentakt umgestellt wird.
  • Eine Änderung im Oberland gilt bereits ab heute, Freitag den 27. März: Die Regiobus Linie 260 wird derzeit nur von und bis Pians, Haltestelle „Abzw. Silvretta“ geführt. Für Fahrgäste ist ein Umstieg auf die Linie 4242 möglich. Um den Fahrgästen eine schnellstmögliche Weiterfahrt zu ermöglichen, wird bereits ab heute, Freitag, 27. März ein Pendelbus zwischen Pians und Landeck/Zams Bahnhof als Zu- und Abbringer für die Linie 260 angeboten.
  • Für die Grundversorgung zwischen Strengen und Flirsch zur Anbindung an die Linie 4242, wurde unabhängig von der Dauer der aktuellen Quarantäne entschieden, ein großräumiges Fahrzeug zu installieren, um den Fahrgästen zu ermöglichen, den Mindestabstand von einem Meter einzuhalten.

Aufgrund der aktuellen Situation möchten wir die Fahrgäste darauf hinweisen, die Öffentlichen Verkehrsmitten nur zu benützen, wenn es absolut notwendig ist, zum Beispiel für den Arbeitsweg.

Informationen für Fahrgäste über den Kundenservice von VVT, ÖBB & IVB

Der Verkehrsverbund und seine Verkehrsunternehmen bitten um Verständnis für diese notwendigen Maßnahmen und ersuchen alle Fahrgäste, sich unmittelbar vor Fahrtantritt nochmals genau in der Fahrplanauskunft über die aktuellen Verbindungen zu informieren.

Mehr Informationen zu den Einschränkungen im öffentlichen Verkehr finden Sie auf den Webseiten und Fahrplanauskünften von VVT, ÖBB & IVB.

 

 

Entwarnung für beide gesperrten Tiroler Tbc-Kontaktbetriebe

Fr, 03/27/2020 - 10:15

Entwarnung gibt es für jene zwei Tiroler Bauernhöfe, die im Dezember des Vorjahres im Zuge der Alpung in Vorarlberg als Kontaktbetriebe zu einem Rinderbestand mit einer Tbc-Totalverseuchung im Bezirk Bludenz werden mussten.

„Bei der vorgeschriebenen zweiten Untersuchung des gesamten Viehbestands wurden bei allen 115 Rindern durchgehend Tbc-freie Ergebnisse festgestellt. Es fand somit kein Eintrag von Rindertuberkulose nach Tirol statt, und die seit Dezember dauernde Sperre der beiden Tiroler Betriebe konnten aufgehoben werden“, ist LHStv Josef Geisler erleichtert. Für die betroffenen Betriebe haben solche Sperren weitreichende Folgen. Milchbetriebe dürfen je nach Molkerei keine Milch liefern, oder diese darf nur von Kühen stammen, die einen freien Tbc-Test aufweisen. Die Milch muss gesondert gesammelt und vorschriftsmäßig erhitzt werden, sodass Tbc-Erreger sicher inaktiviert werden. Auch der Viehverkehr vom betroffenen Bauernhof unterliegt einem strengen Regime. Es ist lediglich eine Abgabe von Tieren direkt zu einer Sonderschlachtung mit spezieller Untersuchung auf Tbc erlaubt.

Vom 15. November bis zum 15. Dezember 2019 wurden in Tirol auch heuer wieder sämtliche Tiere, die sich im vergangenen Sommer im so genannten Tbc-Sondersuchungsgebiet aufgehalten lückenlos auf Tbc getestet. Zum Sonderuntersuchungsgebiet zählen alle Regionen, die aufgrund der Feststellung von Rotwild-Tbc als Risikogebiete gelten. In Tirol sind das das Obere Lechtal, Teile des Bezirkes Landeck sowie die Almen des Karwendels im Bezirk Schwaz. Dabei wurden 10.500 Rinder aus 850 Tiroler Rinderbeständen untersucht. Auch hier liegen die Ergebnisse nun vor. Im Gegensatz zu Vorarlberg wurde bei keinem einzigen Tier Tuberkulose festgestellt. „Das ist vor allem auch deshalb erfreulich, weil Tbc eine vom Tier auf den Menschen übertragbare Krankheit ist. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, die Tbc-Bekämpfung beim Rotwild weiterhin konsequent durchzuführen“, stellt LHStv Geisler fest.

Anlässlich des Welttuberkulosetags am 24. März hat die WHO neuerlich darauf hingewiesen, dass Tuberkulose weltweit die Infektionskrankheit mit den meisten Todesfällen ist. Infolge von Corona sei zudem davon auszugehen, dass die Zahl der Tuberkulose-Todesopfer weiter steigen werde.

Tirol verzeichnet zwei weitere Verstorbene

Fr, 03/27/2020 - 08:44

Bei den Verstorbenen handelt es sich um einen 84-jährigen und einen 70-jährigen Mann, beide aus dem Bezirk Kitzbühel. Die Männer wiesen beide Vorerkrankungen auf und wurden positiv auf eine Coronaerkrankung getestet. Beide waren am Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol stationiert.

• Positive Coronavirus-Testergebnisse: 1.689

• Davon wieder genesen: 143

• Zahl der verstorbenen Personen: 6

• Zahl der bisher in Tirol durchgeführten Testungen: 12.975

• Zahl der durchgeführten Testungen, für die ein Ergebnis vorliegt: 10.861

• Zahl der noch in Auswertung befindlichen Testungen: 2.114

 

Bezirkszahlen der seit Ausbruch der Coronaerkrankungen positiven Testungen im Überblick:

• Innsbruck: 278

• Innsbruck-Land: 223

• Landeck: 503

• Imst: 128

• Lienz: 62

• Kufstein: 182

• Schwaz: 134

• Kitzbühel: 153

• Reutte: 26

 

Testungen Österreich

Zahl der durchgeführten Testungen, für die ein Ergebnis vorliegt: 35.995

Stand: gestern Donnerstag, 26. März 2020, 8 Uhr (eine aktuellere Zahl wurde vom Gesundheitsministerium bis dato noch nicht veröffentlicht)

Hinweis: Um Missverständnissen bestmöglich vorzubeugen, kommuniziert das Land Tirol ab sofort exakt jene Zahlen, die zum jeweilig angegebenen Zeitpunkt auch das Dashboard des Gesundheitsministeriums ausgibt. Nach dem kürzlich erfolgten EDV-Abgleich deckt sich die Datenlage des Bundes ohnehin mit der Datenlage des Landes Tirol.

Anzahl der Genesenen heute auf über 140 gestiegen

Do, 03/26/2020 - 19:48

Positive Coronavirus-Testergebnisse: 1.664 Davon wieder genesen: 143 Zahl der verstorbenen Personen: 4 Zahl der bisher in Tirol durchgeführten Testungen: 12.874 Zahl der durchgeführten Testungen, für die ein Ergebnis vorliegt: 10.708 Zahl der noch in Auswertung befindlichen Testungen: 2.166

Bezirkszahlen der seit Ausbruch der Coronaerkrankungen positiven Testungen im Überblick:

  • Innsbruck: 277
  • Innsbruck-Land: 202
  • Landeck: 503
  • Imst: 128
  • Lienz: 62
  • Kufstein: 182
  • Schwaz: 134
  • Kitzbühel: 150
  • Reutte: 26

Testungen Österreich:

Zahl der durchgeführten Testungen, für die ein Ergebnis vorliegt: 35.995

Stand: Donnerstag, 26. März 2020, 8 Uhr

Hinweis: Um Missverständnissen bestmöglich vorzubeugen, kommuniziert das Land Tirol ab sofort exakt jene Zahlen, die zum jeweilig angegebenen Zeitpunkt auch das Dashboard des Gesundheitsministeriums ausgibt. Nach dem kürzlich erfolgten EDV-Abgleich deckt sich die Datenlage des Bundes ohnehin mit der Datenlage des Landes Tirol.

 

 

Aufruf an Personen, die sich vom 13. bis 16. März in der Axamer Lizum aufgehalten haben

Do, 03/26/2020 - 19:24

Nachdem die Gesundheitsbehörden in Tirol am gestrigen Tag Kenntnis davon erlangt haben, dass sich drei ausländische Touristengruppen aus Schweden, den Niederlanden und Irland vom 13. bis 16. März in Götzens/Axams in diversen Hotels und AprèSki-Lokalen aufgehalten haben und zumindest zwei Personen davon nach Wiederkehr in deren Heimat positiv auf eine Coronaerkrankung getestet wurden, ergeht ein weiterer öffentlicher Aufruf: „Da man von einer Inkubationszeit von 14 Tagen ausgeht, sollen alle Personen, die sich ab 13. März bis zur behördlichen Schließung des Skigebietes am 16. März im Raum Axams in den genannten Lokalitäten und im Skigebiet Axamer Lizum aufgehalten haben, auf ihren Gesundheitszustand achten und bei Symptomen umgehend die Gesundheitsberatung 1450 oder die Gesundheitsbehörden in ihren Heimatländern kontaktieren“, informiert Bezirkshauptmann Michael Kirchmair. „Wir tun alles, um die Kontaktpersonen und Zusammenhänge bestmöglich aufzuklären. Wir treten auch mit allen weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Verbindung, die in touristischen Betrieben gearbeitet haben.“

Geht man von der Einschätzung der Gesundheitsbehörden aus, kann es vom letzten Kontakttag, also vom 16. März beginnend bis zum 30. März zu möglichen Corona-Ansteckungen kommen. „Die Länder der drei betroffenen Touristengruppen werden umgehend von der Landessanitätsdirektion über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt. Für einheimische Tagesgäste gilt: Wer sich in den genannten Lokalitäten bzw. im Skigebiet aufgehalten hat, soll auf den Gesundheitszustand achten und sich im Krankheitsfall an die Hotline 1450 wenden“, ruft Landessanitätsdirektor Franz Katzgraber auf. Für medizinische Anfragen steht die Hotline der BH Innsbruck unter der Nummer 0512 53 44 51 95 von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung.

Dies gilt derzeit im Speziellen für Personen, die sich im genannten Zeitraum in folgenden Örtlichkeiten aufgehalten haben:

1. Gondel/Liftanlagen Axamer Lizum

2. Almbar (Axamer Lizum)

3. Dohlennest

4. Bärenhütte= Pleisenhütte

5. Sunnalm

6. Hoadl

7. Hotel Edelweiss, Götzens

8. ClubHotel

9. Tiroler Haus

10. öffentlicher Skibus in die Axamer Lizum

11. Golfstüberl Birgitz

12. Sportcafe Götzens

13. Intersport Axamer Lizum

14. Gasthaus Bini´s

15. Alparthotel, Götzens

Die Gesundheitsbehörden weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es unter anderem auch für InhaberInnen von Gast- und Schankbetrieben bei meldepflichtigen Erkrankungen, zu denen auch das Coronavirus zählt, eine gesetzliche Verpflichtung gibt, Erkrankungen zu melden. In den letzten Tagen konnten gewisse Zusammenhänge seitens der Gesundheitsbehörden erst nach Rückmeldungen aus der Bevölkerung und nach darauffolgend nochmaligen Nachgehen der Gesundheitsbehörden aufgeklärt werden. Auch die ausländischen Gesundheitsbehörden haben den Tiroler Behörden keine Meldungen erstattet. Das Land Tirol weist ausdrücklich darauf hin, dass LokalbesitzerInnen bei Nichtanzeige einer meldepflichtigen Krankheit eine Anzeige nach dem Epidemiegesetz droht.

Coronavirus: Tiroler Gesundheitssystem wird weiter auf Coronavirus-Entwicklungen vorbereitet

Do, 03/26/2020 - 18:05

Mit Stand heute, Donnerstag, 8.30 Uhr gab es in Tirol 1.593 positive Testergebnisse, ein Drittel aller österreichischen Tests wird in Tirol durchgeführt. Insgesamt wurden tirolweit bisher knapp 12.000 Personen getestet – über 9.900 Proben sind ausgewertet, allein am gestrigen Tag waren es 1.400. Mit der Einhaltung der Verkehrsbeschränkungen in ganz Tirol zeigt sich LH Günther Platter sehr zufrieden: „Die Disziplin der Tirolerinnen und Tiroler ist herausragend, dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Mit der Verringerung der sozialen Kontakte sind wir auf dem richtigen Weg. Denn bei mehr sozialen Kontakten würde es mehr Neuinfektionen geben, was wiederum das Gesundheitssystem überfordern würde. Alle, die sich an die strikten Regeln halten, helfen Leben zu retten.“

166 Corona-PatientInnen in Tirols Spitälern

Im Rahmen der gemeinsamen Pressekonferenz mit Professorin Cornelia Lass-Flörl, Direktorin der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen Universität Innsbruck, und Günter Weiss, Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin, erklärte LH Platter: „Derzeit werden 166 positiv getestete Personen an Tirols Spitälern behandelt. Davon befinden sich 38 Personen auf der Intensivstation, 35 der 38 Corona-PatientInnen müssen beatmet werden.“

Ohne restriktive Maßnahmen bis zu dreifacher Zahl an Neuinfektionen

Derzeit zeichnen sich in Tirol drei Krankheitsmuster ab, wie Professor Weiss erklärte: Die häufigste Form seien jene PatientInnen mit einem milden Krankheitsverlauf, bei denen die Symptome nach einigen Tagen abklingen. Bei PatientInnen, deren Krankheitsverlauf sich nach fünf bis sieben Tagen verschlechtere, sei es wesentlich, dass diese rechtzeitig entsprechende medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Jene mit schweren Verläufen werden von Beginn an auf der Intensivstation untergebracht. Zur weiteren Entwicklung betont Professor Weiss: „Wir werden sehen, ob sich die Kurve der Neuinfektionen abzuflachen beginnt. Klar ist, dass die Zahl der Neuinfektionen ohne die restriktiven Maßnahmen zwei bis drei Mal so hoch wäre. Ich appelliere an alle, die Vorgaben des derzeitigen Systems durchzuhalten und so Leben zu retten.“

Dem pflichtet auch Professorin Lass-Flörl bei: „Weil auch augenscheinlich gesunde Personen ohne es zu wissen das Virus weitergeben können, ist ‚social distancing‘ sehr wichtig.“ Zum Schutz des Gesundheitspersonals werden vom Land Tirol derzeit und in weiterer Folge drei Millionen Schutzmasken und 110.000 Schutzanzüge verteilt: In einem ersten Schritt an das Personal der Gesundheitseinrichtungen und in weiterer Folge an mobile Pflegedienste sowie Alten- und Pflegeheime.

Für alle jene Personen, die nicht im medizinischen Bereich tätig sind, wurde zwischenzeitlich eine Initiative für selbstgenähte Stoffmasken für den Eigenbedarf gestartet. „Wichtig dabei ist, dass auch diese Masken sachgerecht gehandhabt werden und den Hygienerichtlinien entsprechen: So sollte eine Maske nur zwei bis drei Stunden getragen und jedenfalls bei 60 bzw. 90 Grad gewaschen werden“, so Lass-Flörl.

 

 

Coronavirus: Quarantäneverordnung für das Paznauntal, St. Anton und Sölden bis 13. April verlängert

Do, 03/26/2020 - 16:32

Heute, Donnerstag, gab LH Günther Platter bekannt, dass die bestehende Verordnung für das Paznauntal, St. Anton und Sölden bis zum Ablauf des 13. April 2020 verlängert wird. Das heißt, dass alle Personen, die sich derzeit in diesen Quarantänegebieten befinden, sich auch weiterhin dort aufzuhalten haben. „Was die Ausreise der ausländischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betrifft, so findet derzeit eine Abstimmung mit dem Außen- und Gesundheitsministerium statt“, so LH Platter. Grundsätzlich setzt eine Ausreise das Einvernehmen zwischen dem österreichischen Außen- und Gesundheitsministerium und die Bereitschaft des jeweiligen Heimatlandes voraus, seine jeweiligen StaatsbürgerInnen heimkehren zu lassen. Sobald hier eine Regelung getroffen sei, werde diese an die betroffenen MitarbeiterInnen kommuniziert.

Coronavirus: Die aktuellen Zahlen

Do, 03/26/2020 - 09:24

• Positive Coronavirus-Testergebnisse: 1.530

• wieder genesen: 59

• Zahl der verstorbenen Personen: 4

• Zahl der bisher in Tirol durchgeführten Testungen: 11.745

• Zahl der durchgeführten Testungen, für die ein Ergebnis vorliegt: 9.867

• Zahl der noch in Auswertung befindlichen Testungen: 1.878

 

Bezirkszahlen der seit Ausbruch der Coronaerkrankung positiven Testungen im Überblick:

• Innsbruck: 276

• Innsbruck-Land: 184

• Landeck: 434

• Imst: 114

• Lienz: 63

• Kufstein: 171

• Schwaz: 116

• Kitzbühel: 145

• Reutte: 24

Bei drei weiteren Personen wird die gesicherte Bezirkszuordnung derzeit abgeklärt.

 

Testungen Österreich: 35.995 (Stand Donnerstag, 26. März 2020, 8 Uhr)

Hinweis:

Da das Dashboard des Gesundheitsministeriums seit gestern nicht mehr aufgerufen werden kann, das Land Tirol aber transparent kommunizieren möchte, wird oben auf das aktuelle Zahlenmaterial des Landes Tirol zurückgegriffen. Sobald das Dashboard des Gesundheitsministeriums wieder online ist, erfolgt wiederum die Kommunikation einheitlich mit dem Zahlenmaterial des Bundes (sofern vorhanden).

Kombination Screening-Teams und Screening-Straßen in Tirol bewährt sich

Mi, 03/25/2020 - 15:00

Sie wurden zur schnellen Abwicklung von Coronavirus-Verdachtsfällen in ganz Tirol organisiert und haben die Leistungsfähigkeit bei den Testungen erhöht: Neun mobile Screening-Teams und sechs stationäre Screening-Straßen sorgen in ganz Tirol für eine bestmögliche Abwicklung der Testungen auf das Coronavirus und haben sich in den vergangenen Tagen tirolweit bewährt.

„Damit die neun mobilen Screening-Teams entlastet werden, haben wir sechs stationäre Screening-Straßen in beinahe allen Tiroler Bezirken entsprechend des Bedarfs eingerichtet, die sich in den vergangenen Tagen vielfach bewährt haben“, betonen unisono LH Günther Platter und LR Bernhard Tilg. „Damit können wir eine höhere Anzahl an Testungen organisatorisch auch zeitnah bewältigen.“ Die Zusammenarbeit zwischen den Teams und den Gesundheitseinrichtungen funktioniere sehr gut, heben der Tiroler Landershauptmann und der Tiroler Gesundheitslandesrat hervor.

Flexible Unterstützung für die Screening-Teams

Ein mobiles Screening-Team besteht aus einer Person aus dem medizinischen Bereich (Ärzteschaft oder diplomierte Pflegekraft) plus dem Fahrer/Fahrerin. Das Team einer Screening-Straße besteht neben einer Person aus dem medizinischen Bereich (Ärzteschaft oder diplomierte Pflegekraft) noch aus zusätzlichem Personal zur Einweisung bzw. Überprüfung, ob man eine SMS-Überweisung von der Leitstelle Tirol vorweisen kann. Dieses Personal wird alternierend von mehreren Einsatzorganisationen, der Mobilen Überwachungsgruppe der Stadt Innsbruck und den Krankenhäusern gestellt.

Die neun mobilen Screening-Teams werden folgendermaßen gegliedert: Reutte (1), Oberland (2), Tirol Mitte (3), Unterland (2) und Osttirol (1). Die stationären Screening-Straßen befinden sich an folgenden Standorten:

• Bezirkskrankenhaus Zams (8 – 16 Uhr)

• Innsbruck/Rossaugasse 9 – 11 (8 bis 20 Uhr)

• Schwaz/Parkplatz Disco Mausefalle (10 – 18 Uhr)

• Bezirkskrankenhaus Kufstein (8 – 20 Uhr)

• Bezirkskrankenhaus St. Johann (10.30 und 16 Uhr)

• Lienz/Parkplatz Bergbahnen Zettersfeld (nach Bedarf)

Bitte unbedingt beachten: Die stationären Screening-Stationen darf man als Privatperson nur dann aufsuchen, wenn man eine von der Leitstelle in Form eines SMS ausgestellte „Überweisung“ vorweisen kann. Konkret fahren dann die Fahrzeuge – private Fahrzeuge oder ein Rettungswagen – in die „Screening-Straße“ ein, wo die Personen von ÄrztInnen bzw. diplomiertem Pflegepersonal befragt und getestet werden.

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LHStvin Felipe: „Öffentlicher Verkehr wird laufend beobachtet und gegebenenfalls adaptiert“

Ein zusätzlicher Morgenbus fährt nun aus dem Stubaital: Nach den Fahrplanänderungen aufgrund des Coronavirus, gingen einige Rückmeldungen von Fahrgästen der Regiobuslinie 590 (Stubaier Bus), die auf den Sommer-Samstagsfahrplan umgestellt wurde, ein. Um eine weitere Frühverbindung nach Inns-bruck für die PendlerInnen anbieten zu können, bietet der VVT gemeinsam mit dem Verkehrsunternehmen beginnend ab morgen Donnerstag, 26. März, von Montag bis Samstag einen weiteren Kurs um 5.25 Uhr von Neustift/Volderau nach Innsbruck - Ankunft um ca. 6.15 Uhr - an. Außerdem ist zu beachten, dass die Linie bereits seit 20. März erst in Neustift/Volderau beginnt bzw. dort endet und nicht bis zum Stubaier Gletscher verkehrt.

„Wir beobachten den Öffentlichen Verkehr laufend und werden gegebenenfalls weitere Adaptierungen vornehmen“, betont Mobilitätslandesrätin LHStvin Ingrid Felipe. Alle Informationen erhalten die Fahrgäste in der VVT SmartRide Fahrplanauskunft oder unter Externer Link www.vvt.at/corona.

LRin Zoller-Frischauf: „IT-ExpertInnenplattform Tirol bietet Erstberatung für Homeoffice und Telearbeit“

Mi, 03/25/2020 - 13:18

„Vor wenigen Wochen war es für viele Unternehmen in Tirol noch schwer vorstellbar, dass Geschäftstermine via Videokonferenz abgewickelt werden. Innerhalb weniger Tage hat sich die Geschäftswelt in vielen Branchen und Bereichen aber umgestellt und im Sinne der Gesundheit der Tiroler Bevölkerung neu ausgerichtet“, so Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf. Die Ausbreitung des Coronavirus in Europa habe nun dazu geführt, dass das Thema Digitalisierung und neue Arbeitswelten noch viel rascher auf die Agenda von heimischen UnternehmerInnen gekommen ist. „Wir sehen, dass viele Unternehmen in Tirol noch wenig Erfahrung mit Homeoffice und Telearbeit haben. Aus diesem Grund wurde die IT-ExpertInnenplattform Tirol, die unkomplizierte Beratung zu diesen Themen anbietet, geschaffen“, erklärt LRin Zoller-Frischauf. Man müsse die aktuelle Gesundheitskrise auch als Chance für das Wirtschaftssystem sehen, um resistenter gegen Einflüsse von außen zu werden. LRin Zoller-Frischauf ist überzeugt, dass man gerade jetzt in diesem Bereich helfen und unterstützen müsse, damit so viele Branchen wie möglich ihre Arbeit mit den geänderten Rahmenbedingungen aufrechterhalten können.

Tiroler Unternehmen helfen einander

Die Standortagentur Tirol konnte bisher 30 Unternehmen für die Initiative gewinnen, die mit einer Kurzbeschreibung ihrer Kompetenzen und Kontaktangaben unter Externer Link www.digital.tirol/hilft angeführt sind. „Ich darf mich an dieser Stelle dafür bedanken, dass sich heimische Unternehmen für die Plattform zur Verfügung stellen und Erstberatungen durchführen werden. Unter dem Motto ‚Tiroler Unternehmen helfen einander‘ zeigt sich die branchenübergreifende Solidarität innerhalb der Tiroler Wirtschaft in dieser herausfordernden Zeit“, betont die Wirtschaftslandesrätin.

Dank an alle MitarbeiterInnen im Homeoffice und den Betrieben

Im Sinne der Gesundheit der Tirolerinnen und Tiroler müsse man aktuell so viele Arbeiten wie möglich auf das Homeoffice umstellen. Es sei aber gleichzeitig vollkommen klar, dass Homeoffice nicht in allen Branchen möglich ist. „Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Menschen bedanken, die jetzt Tag für Tag sowohl von zuhause aus als auch in den Betrieben vor Ort dafür arbeiten, dass unser Wirtschaftssystem weiterhin funktioniert“, betont LRin Zoller-Frischauf. Man könne gar nicht alle Bereiche einzeln aufzählen, die derzeit wichtige Beiträge leisten, jedoch sei es neben den Menschen im medizinischen Bereich und der Lebensmittelversorgung auch angebracht, jenen zu danken, die notwendige Fertigungsprozesse in Industriebetrieben aufrecht erhalten. „Das ist ebenfalls ein enorm wichtiger Beitrag für unser gesamtes Wirtschaftssystem und wird dieser Tage leider oftmals vergessen“, so LRin Zoller-Frischauf abschließend.

 

 

Kurzarbeitsbeihilfe hilft, Anstieg der Arbeitslosigkeit zu senken

Mi, 03/25/2020 - 11:30

Der Kurzarbeitsrechner als Angebot des Arbeitsmarktservice (AMS) hilft den ArbeitnehmerInnen und Unternehmen, möglichst schnell die von der Bundesregierung bereitgestellte Kurzarbeitsbeihilfe zu berechnen. Das AMS ersetzt den ArbeitgeberInnen gemäß festgelegten Pauschalsätzen die Kosten für die Ausfallstunden.

„Mit dem Kurzarbeitsrechner können sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber von zuhause aus ausrechnen, wie sich die Inanspruchnahme der Kurzarbeitsregelung finanziell auf sie auswirkt. Damit steht ein praktisches Instrument zur Information bereit“, erklärt Arbeitslandesrätin Beate Palfrader.Die Landesrätin bedankt sich für die rasche Ausarbeitung des Kurzarbeitsmodells und die schnelle Unterstützung der ArbeitnehmerInnen und UnternehmerInnen beim Arbeitsmarktservice und bei Arbeitsministerin Christine Aschbacher sowie der Bundesregierung:

„Wir hoffen, durch das Kurzarbeitsmodell den kräftigen Anstieg der Arbeitslosigkeit auch in Tirol einbremsen zu können. Ich appelliere eindringlich an die Unternehmen, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu behalten und das Kurzarbeitsmodell in Anspruch zu nehmen. Das ist einerseits aus sozialen Erwägungen sehr wichtig, andererseits auch für die Zeit nach den Coronavirus-Beschränkungen, um die Dienstleistungen und die Produktion vollumfänglich schnellstens wieder aufnehmen zu können“, so die Arbeitslandesrätin.

Hier der Link zum Kurzarbeitsrechner: Externer Link https://www.ams.at/unternehmen/personalsicherung-und-fruehwarnsystem/kurzarbeit/rechner-fuer-kurzarbeit#tirol

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